"Chaos, Rationalität und Medizin am Abgrund"

„Chaos, Rationalität und Medizin am Abgrund“ von Prof. Dr. med, Dr. hc. Otto Rössler, Professor (emeritus) der Universität Tübingen für Physik und Theoretische Chemie, Mediziner. Schüler von Konrad Lorenz, wissenschaftliche Tätigkeit im Bereich Verhaltensphysiologie. Internationale Lehraufträge und Gastprofessuren in Theoretischer Biologie, Mathematik und nonlinear-studies, Beschäftigung mit Endophysik. Pionier der Chaosforschung, Entdecker des nach ihm benannten Rössler-Attraktors, Nobelpreis-Kandidat. „Spezialist für Nichtspezialisiertheit. Vortrag vom 11. Symposium der DGEIM, 17.Oktober 2009, Heidelberg, Stadthalle. Weitere Informationen unter http://www.dgeim.de

Die Endophysik geht davon aus, dass der Kosmos zwar deterministisch ist, ihn aber niemand von außen sieht. Die Gedanken, die sich ein Mensch macht, also die physikalischen Prozesse in seinem Gehirn, sind Teil dieser Welt und können daher kein rein objektives Bild derselben wiedergeben. Der Mensch ist an sein Interface gefesselt.

„In der Endophysik ist die Tatsache, dass der Mensch nur einen Aus„schnitt“ aus der Welt sieht, von zentraler Bedeutung. Man kann sich dies so vorstellen: Es gibt das Universum mit mir darin, als „innerer teilnehmender Zuschauer“.“

– Niels Bohr

Otto E. Rössler: Endophysik, die Welt des inneren Beobachters. Merve, Berlin 1992, ISBN 3-88396-085-3.

Die Wissenschaft trägt Verantwortung für die eigenen Ergebnisse – auch wenn deren Folgen nicht gewollt und nicht einmal absehbar sind.
C.F.v.Weizsäcker

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