Steine stehen UNS zu Diensten- sie können HEILEN

Folgender Text ist ein kleiner Auszug aus dem wunderbaren newsletter von Herrn Gienger:

Michael Gienger GmbH
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Vorab etwas Theorie…..und weiter unten im Text, werdet ihr mit konkreten Anwendungshinweisen belohnt :>>

7 _________ HEILSTEINE DER HEIMAT: GRANIT

Nachdem die Reihe „Heilsteine der Heimat“ in vergangenen Newslettern
zunächst in den Südalpen begann (Nr. 40 Juni 2009:
Glaukophanschiefer/Aosta-Tal sowie Nr. 42 Oktober 2010 + Nr. 45
Februar 2011: Heilsteine aus dem Tessin und Graubünden), geht es in
dieser Ausgabe weiter mit einem Gestein, das wir vor allem aus den
europäischen Mittelgebirgen kennen – dem Granit. Auch den gibt es
zwar in den Alpen, doch spielt er dort längst nicht die Rolle, die
man/frau oft annimmt. Gerade in den Südalpen ist er sehr selten! Was
die vielen Steinmetzbetriebe, die sich im Tessin z.B. „Graniti“
nennen, tatsächlich anbieten, sind meist Gneis und Glimmerschiefer –
da eben die ganzen Südalpen metamorpher Natur sind. Nur hier und da
konnte sich etwas magmatischer Granit dazwischen schieben, wie z.B.
im Bergell. Selbst der „Granit“ der Zentralalpen (in der Schweiz z.B.
vom Gotthard oder Aaremassiv) ist schon leicht metamorph überprägt.

Wollen wir also „rein magmatischen“ Granit finden, haben wir in den
Mittelgebirgen wie Schwarzwald, Odenwald, Bayerischer Wald,
Waldviertel, Fichtelgebirge, Erzgebirge, Harz, Lausitz u.a. bessere
Chancen. Dort bildet Granit den Sockel der in der „variskischen
Gebirgsbildung“ entstandenen Bergketten (benannt nach dem
germanischen Stamm der Varisker im heutigen Vogtland). Durch die
Kollision und Vereinigung der Kontinente „Laurussia“ im Norden (vom
heutigen Nordamerika über Nordeuropa incl. Norddeutschland bis
Rußland) und „Gondwana“ im Süden (heute Südamerika, Südeuropa incl.
Süddeutschland, Afrika, Indien, Australien) zum Großkontinent
„Pangäa“ entstand in der Erdepoche Karbon (vor 360 – 290 Mio. Jahren)
ein Hochgebirge mit stattlichen Drei- bis Viertausendern! Bei der
Auffaltung dieser Gebirge schob sich Magma zwischen die
Gesteinspakete und füllte beim Abkühlen große Kammern mit Granit.
Dieser ist nun heute vielerorts aufgeschlossen, da die darüber
liegenden Gesteine längst der Erosion anheim gefallen sind. Aus
diesem Grund sind auch die hohen Berge verschwunden und in den
übriggebliebenen Gebirgsstümpfen bildet der verwitterungsbeständige
Granit die immer noch bis 1000 m Meereshöhe hinaufragenden Gipfel.

Natürlich ist dieser variskische Granit längst nicht der einzige, den
es gibt. Viele Epochen der Erdgeschichte haben Granitgesteine
hinterlassen, die auf ähnliche Weise immer dann entstanden sind, wenn
magmatische Intrusionen (das Eindringen von Magma in darüberliegende
Gesteine) beim allmählichen Abkühlen und Erstarren zur Granitbildung
führten. Granit kann daher je nach Fundort ganz unterschiedlich alt
sein, von mehreren Hundert Millonen Jahren (z.B. in der Oberlausitz)
bis hin zu vergleichsweise „frischen“ 20 Millionen Jahren (Alpen).
Gemeinsam ist allen Graniten jedoch die Entstehungsweise, die wir uns
am besten veranschaulichen können, wenn wir einmal im Geiste in die
Tiefe in eine Magmakammer reisen und uns dort mit
zehnmilliardenfachem Zeitraffer anschauen, was vor sich geht:

Stellen Sie sich vor, wir befinden uns mindestens 10 km tief in der
Erde mitten im Magma, das uns bei einer Temperatur von rund 1000° C
wie ein orangefarben leuchtendes Gelee von allen Seiten umgibt. Sie
schauen sich um und stellen fest: Selbst bei diesem Zeitraffer mit
zehnmilliardenfacher Beschleunigung passiert zunächst einmal gar
nichts! Da ist einfach Magma, das eine riesige Kammer mit seiner
glutflüssigen Gesteinsschmelze ausfüllt. Es ist heiß und auch der
Druck von mehreren Tausend Atmosphären ist durchaus beachtlich, doch
weiter geschieht im Grunde nichts, da sich das Magma (dank der guten
Wärmedämmung der darüberliegenden Gesteine) zigtausende von Jahren
Zeit läßt, ehe es auch nur um 1° C abkühlt. Sie sehen schon, das
Ganze „zieht“ sich…

Doch eine gewisse Spannung liegt hier in der Luft, pardon, im Magma.
Hier sind viele Elemente versammelt, jedoch durch die große Hitze
noch viel zu beweglich, um sich zu binden. Noch ist unklar, was
geschehen wird. Noch steht nicht fest, welche Mineralien und Gesteine
sich aus dieser Schmelze bilden werden. Wird der Druck in der
Magmakammer durch weitere Schmelzvorgänge so weit steigen, daß sich
ein Weg zur Erdoberfläche bahnen läßt, wo das gigantische Potential
dieser unzähligen Elemente in einem vulkanischen Spektakel auf einmal
verschleudert wird? Oder wird irgendwann eine langsame Abkühlung
eintreten, so daß sich über Jahrmillionen ein kompaktes Tiefengestein
bildet? Noch weiß es niemand – die Spannung wächst!

Diese Spannung verbleibt wie eine Erinnerung in jenen Gesteinen, die
sich allmählich hier in der Tiefe bilden. Selbst dann, wenn sie
längst erkaltet zur Erdoberfläche gelangt sind, da das Gestein über
ihnen abgetragen wurde, spürt man ihnen noch jene verhaltene Kraft
an: Das Potential der unbegrenzten Möglichkeiten und das ebenso
unbegrenzte Reservoir an Energie, das in ihrem Ursprung das Magma
erfüllte. Kein Wunder, daß diese Gesteine und Mineralien uns an das
Potential in uns selbst erinnern, an unsere schlummernden Fähigkeiten
und Möglichkeiten, und daß sie die Kraft in uns wecken, dieses
Potential zu verwirklichen…

Aber so weit sind wir noch nicht. Bislang ist da einfach nur Magma.
Oder? Allmählich tauchen hier und da kleine Körnchen auf, die überall
rings um uns im Magma schweben. Überall beginnt es in verschiedenen
Farben zu glitzern, aus hellen und dunklen Punkten wachsen winzige
Kristalle heran, kaum einen Millimeter groß. Dazwischen erscheinen
Gasbläschen, die langsam nach oben steigen, während vor allem die
dunkleren Körnchen in die Tiefe sinken. Offenbar sind sie schwerer
als das Magma. Andere verweilen schwebend an Ort und Stelle, wieder
andere, meist hellere, schweben den Gasbläschen hinterher. Und immer
noch werden es mehr und mehr und mehr. Es glitzert und funkelt
überall! Das ist wie Weihnachten!

Wirklich erstaunlich, wie diese winzigen Kristalle quasi „aus dem
Nichts heraus“ Gestalt annehmen. Und schon werden sie größer, wachsen
heran und geben sich zu erkennen: Hier ein kleiner Feldspat-Kristall,
dort ein Quarz, dazwischen schweben glitzernde Glimmer-Plättchen.
Graue Magnetit-Oktaederchen sinken in die Tiefe zwischen grüne
Olivine, kleine schwarze Turmaline schweben vor uns und vieles mehr.
Allmählich wird es eng, fast alles Magma ist auskristallisiert und
ein unendliches Meer kleiner, kaum fünf Millimeter großer Kristalle
beginnt, sich ineinander zu verzahnen. Wer hätte geahnt, welch
ungeheure Vielfalt sich in diesem Magma verbirgt? Kein Wunder, daß
diese Mineralien und Gesteine auch in uns ungeahnte Eigenschaften und
Fähigkeiten „wie aus dem Nichts heraus“ hervorbringen können.

Durch das Auf- und Absteigen leichterer bzw. schwererer Mineralien
haben sich verschiedene Gesteine gebildet. Weit in der Tiefe erkennen
wir grünschwarzen Peridotit, vor uns dunklen, gesprenkelten Gabbro
und über uns den vertrauten hellen Granit aus Feldspat, Quarz und
Glimmer. Die Differenzierung dieser Gesteine ist schlicht der
Gravitation zu verdanken: Indem die schweren Elemente und
Verbindungen, wie z.B. eisenhaltige Mineralien, in die Tiefe gezogen
werden, drängt es die leichteren Substanzen, wie z.B. Kieselsäure
nach oben. Ihr entstammen die Quarz, Feldspat und Glimmer. Granit ist
also ein Produkt kieselsäurereichen Magmas und entsprechend ein
helles Gestein, viel heller als der dunkle Gabbro oder Peridotit.

Die verschiedenen Mineralien verleihen dem Granit das typische
gesprenkelte Aussehen, wobei der helle, opake, meist farblose
Feldspat den Löwenanteil stellt (ca. 60%), deutlich mehr als der
leicht transparente Quarz (ca. 30%) oder der glitzernde Glimmer (ca.
10%), der mal hell (Muskovit), mal dunkel (Biotit) erscheinen kann.
Die einzelnen Körnchen sind in der Regel bis zu 5 mm groß, nur selten
werden sie größer. Durch geringe Eisenoxid-Anteile kann der Granit
gelblich, rosa oder sogar kräftig rot erscheinen, wobei es meist die
Feldspäte sind, die dann Farbe bekommen. Eisensilikat-Anteile färben
den Granit dagegen grün. Sie entstehen jedoch häufig erst dann, wenn
sich die Feldspäte durch spätere Einflüsse umzuwandeln beginnen.

Dank unseres Zeitraffers erkennen wir daher, daß auch dieses
scheinbar feste Gestein durchaus in Bewegung ist. Abkühlung,
Wassergehalt und chemische Einwirkungen verändern sein Aussehen. Beim
Erkalten bekommt es zudem Schrumpfungsrisse und wird es erst einmal
freigelegt, indem darüberliegende Gesteine abgetragen werden, so
setzt die Verwitterung genau an diesen Schrumpfungsrissen an. Anders
kommt sie dem Granit ja auch nicht bei, zu fest verzahnt sind die
einzelnen Körner miteinander. Daher können Wind und Wetter, Frost und
Hitze, Wasser und Eis nur in diesen Rissen und an den Kanten der
Steine arbeiten. Was entsteht, sind die typischen runden Formen des
Granits: Granitfelsen ähneln gigantischen runden Kieseln oder
aufeinandergestapelten Wollsäcken, allmählich abgerundet durch die
Witterung. Schroffe Formen sind selten, und wenn sie auftreten, sind
es Resultate extremer Bedingungen, wie z.B. der Brandung an
Steilküsten oder geschliffen durch starke Winde.

Den Zeitraffer brauchen wir nun nicht mehr, um das entstandene
Gestein zu begutachten. Doch gut, daß wir ihn hatten! Denn zwischen
dem Ausgangspunkt der Gesteinsbildung in der Magmakammer und dem
Freilegen des festgewordenen Granits liegen auf jeden Fall
Jahrmillionen! Es ist ein ganz langsamer Prozeß, der die unbändige
Kraft des Magmas zähmt und einfängt, sie in Festigkeit und
Beständigkeit verwandelt. Ein Prozeß, in dem die Zeit und die Mixtur
der Elemente entscheidet, welche Mineralien aus dem vielseitigen
Potential des Magmas entstehen. Ob es bei Feldspat, Quarz und Glimmer
bleibt, oder ob sich doch noch etwas Hornblende oder gar Turmalin
dazwischen schmuggeln. Und in den Randbereichen des Magmas kann sich
so allerlei aus aufgelösten Umgebungsgesteinen hereinschleichen,
wodurch sich z.B. Cordierit und anderes bilden kann.

Jeder Granit ist daher einzigartig! Das Alter kann sehr verschieden
sein (Hunderte von Jahrmillionen), die Mengenverhältnisse von
Feldspat, Quarz und Glimmer können extrem schwanken – und je nachdem
finden sich Zugaben von Apatit, Augit, Cordierit, Epidot, Granat,
Hornblende, Magnetit, Pyrit, Turmalin und Zirkon. Eisenoxide führen
außerdem – wie gesagt – gern zu gelben, rosafarbenen und roten
Farben, Eisensilikate zu grünen Farben. Dank Cordierit gibt es auch
blauen Granit. Bei einer solchen Vielfalt läßt sich eigentlich kaum
noch von „dem Granit“ reden. Eigentlich müßten wir immer den Plural
verwenden: „die Granite“. Denn je nach Fundstelle unterscheiden sie
sich – in ihren geologischen Gegebenheiten ebenso wie in ihren
heilkundlichen Eigenschaften.

Um die verschiedenen Granite und ihre Eigenschaften zu ergründen, bin
ich seit 1989 mit vielen Forschungs- und Seminargruppen in
verschiedenste Landschaften gereist, von den Alpen über Schwarzwald,
Odenwald und Fichtelgebirge bis in die Oberlausitz. Meist mehrfach
zum gleichen Ort, um feststellen zu können, welche Phänomene sich
wiederholen. Dabei wurde zweierlei deutlich: Zum einen, daß es
bestimmte Eigenschaften gibt, die „dem Granit“ generell zu eigen
sind, und zum zweiten die gravierenden Unterschiede innerhalb dieses
Rahmens. Beides möchte ich gerne hier zusammenfassen, wobei ich mich
bzgl. der Unterschiede auf die Granite des Fichtelgebirges
beschränken möchte – aus viererlei Gründen: Erstens bietet das
Fichtelgebirge ganz verschiedene Granite auf vergleichsweise kleinem
Raum, zweitens sind mir diese Gesteine und ihre Fundorte sehr
vertraut, drittens wurden die Auswertungen unserer Gruppen hier durch
die unabhängigen Erfahrungen eines Ortsansässigen mehrfach bestätigt
(ein herzliches Dankeschön an Peter Kellermeier aus Selb!) und zum
vierten konnte meine Kollegin Astrid Hess, die all diese Fundorte
nicht kennt, deren Atmosphäre und Qualität nur anhand der Steine
wahrnehmen und beschreiben (vielen Dank, Astrid!). Vierfach geprüft
ergibt sich so ein fundiertes Bild der Eigenschaften und Wirkungen
des Granits. So fundiert, wie es sich für Granit einfach gehört.

Was allen Graniten gemeinsam ist, ist ihre Entstehungsweise – und
diese spiegelt sich auch ganz deutlich in den Wirkungen wieder:
Spannung ist das erste, was in der Regel wahrgenommen wird, wenn
man/frau sich einfühlsam auf Granit bewegt oder sich mit Granit
beschäftigt. Spannung, die sich körperlich und emotional tatsächlich
durch ein Ansteigen der eigenen inneren Spannung wahrnehmen läßt,
aber auch eine Spannung, die sich unbewußt auf das Verhalten von
PartnerInnen oder in Gruppen auswirkt, oft als ein Auseinanderstreben
(es braucht „mehr Raum“ zwischen den Individuen), jeder geht seiner
eigenen Wege, oder ein Anheizen der bereits bestehenden Spannungen.
Wirklich nur mit Nachdruck läßt sich eine Gruppe dann noch beisammen
halten (das habe ich wirklich SEHR oft erlebt!) und als Gruppenleiter
fühlt man sich schnell als Schäferhund einer renitenten Herde! Bleibt
man/frau lange genug in diesem „Spannungsfeld“, sind „Entladungen“
unvermeidlich, dann „knistert“ und „kracht“ es und es gibt „Reibung“,
doch es dauert geraume Zeit, bis der „Dampf abgelassen“ wird.

Eine Erfahrung, die durchaus an den Druck in der Magmakammer
erinnert, die Spannung, die Hitze! Und tatsächlich ist es gerade das
„Nicht ausweichen können“, das die einzelnen Mineralien so fest
verzahnt und dem ganzen Gestein seine Festigkeit und Beständigkeit
verleiht. Auch das ist erlebbar: Weder den positiv empfundenen
Gedanken, Gefühlen und Empfindungen, noch den negativen läßt sich aus
dem Weg gehen, wenn wir uns auf Granit aufhalten. Sie bekommen
Nahrung und wachsen heran wie die Kristalle im Magma. Versuchen wir
tagsüber durch Ablenkung zu entkommen, kehren sie in den nächtlichen
Traumbildern wieder. Granit offenbart ziemlich gnadenlos, was wir an
Gedanken, Gefühlen und Empfindungen in uns tragen, und zwingt, die
Dinge anzuschauen. Worauf unser geistiger Fokus gerichtet ist, das
wird genährt und wächst und tritt in Erscheinung. Daher ist SEHR
wichtig, worauf wir ihn richten. In den Seminaren habe ich es immer
wieder erlebt: Die Themen müssen sehr gut gewählt sein, sonst bekommt
man als Leiter (und Schlichter und Therapeut und Organisator) alle
Hände voll zu tun…

Doch die Spannung des Granits bringt auch Antrieb! Spannung treibt
den Energiefluß an, nicht nur in der Stromleitung, auch in uns!
Spannung bringt den Kreislauf in Gang, Spannung bringt Tatkraft und
Handlungsdrang, Spannung steigert das Leistungsvermögen. Vielen
TeilnehmerInnen meiner Seminare ist oft erst im Nachhinein
aufgefallen, daß sie auf Granit viel mehr Leistung (sowohl
hinsichtlich körperlicher, als auch geistiger Anstrengung) erbringen
konnten, als üblich. Man/frau leistet mehr, aber es kommt einem gar
nicht so vor! Von daher führt die Spannung auch dazu, daß aus
Gedanken Worte und Taten werden. Keineswegs schnell und überstürzt,
aber unweigerlich und gegebenenfalls mit Nachdruck! Granit gesteht
durchaus eine „Reifezeit“ zu, bis etwas in Erscheinung tritt, aber es
ist keine Zeit der Untätigkeit, sondern eine Phase des aktiven
inneren Heranreifens.

Eben dieses Heranreifen, das Entwickeln von Handlungen, Eigenschaften
und Fähigkeiten aus dem eigenen inneren Potential heraus, wird durch
Granit gefördert – so wie aus dem unbestimmten Potential des Magmas
heraus die einzelnen Mineralien wachsen und reifen, bis sie sich im
Gestein zu einer Einheit vereinen, dabei aber im Einzelnen erkennbar
bleiben! Granit kann daher ganz unterschiedliche Dinge gleichzeitig
in uns reifen lassen, die Fertigkeit für ein Instrument neben dem
Ärger auf den Nachbarn neben dem Verständnis für ein neues
Wissensgebiet neben der Einsicht, eigenes Verhalten zu verändern…
Was hier wächst, hängt von der Saat ab, die wir selbst in unserem
Geist gesät haben! Doch bekanntlich erkennt man/frau ja auch die
„Unkräuter“ im Garten erst dann, wenn sie ein bißchen größer geworden
sind. Eine Chance also auch zum Jäten und neuen Bepflanzen…

Doch der stärkste Keim, den wir in uns tragen, sind unsere eigenen
Lebensziele! Die grundlegenden Absichten, die unser Leben prägen, an
denen wir uns orientieren (bewußt oder unbewußt), die uns die
Gewißheit vermitteln, daß alles in Ordnung ist, wenn wir ihnen
folgen, und die wir schmerzlich vermissen, wenn wir sie vergessen
haben und daher eine unerfüllte Leere in uns tragen. Da sie im Keim
aber niemals ausgerottet werden können, wachsen sie wieder, sobald
sie Nahrung bekommen. Jedes Nachdenken über eigene Lebensziele, jedes
Streben, sie zu realisieren und insbesondere jede Handlung, die
dieser Verwirklichung dient, wird durch Granit besonders gestärkt.
Und ist der Weg erst einmal gefunden, macht Granit unbeirrbar, stark
und ausdauernd. Dann gehen wir durchaus auch mit sturem Granitschädel
durch manche Schwierigkeiten hindurch und wer uns aufhalten möchte,
beißt auf Granit!

All diese Dinge gehen im Grunde einfach auf die Spannung und Energie
zurück, die Granit vermittelt. Es ist kein schnelles Strohfeuer wie
bei den ebenfalls magmatischen, aber vergleichsweise plötzlich
entstehenden Vulkangesteinen, sondern eher eine beständige Glut, die
erwärmt, belebt, antreibt, bewegt, voranbringt und Nachdruck
verleiht, die mitunter „Feuer unter dem Hintern“ macht, wenn wir
zögern und zaudern, deren Ziel jedoch eine stabile, stetige und
kontinuierliche Entwicklung ist, mit Resultaten, die Festigkeit und
Beständigkeit besitzen. So wie Granit eben. Fest verwurzelt, gut
geerdet, unangreifbar – und zugleich voller Saft und Kraft!

Körperlich ist Granit daher ein Kreislauftonikum. Er bringt Puls und
Blutdruck auf Touren (Vorsicht daher bei Bluthochdruck!), fördert
entsprechend die Durchblutung (wodurch das Empfinden der Tatkraft
entsteht), stärkt die Nerven und macht die Sinne wach. Granit stärkt
die geistige Präsenz im Körper, so daß sich Willensstärke auch in
Muskelkraft äußern kann. Daraus kann zwar die Neigung entstehen,
Dinge viel zu kraftvoll anzupacken (schon während ich dies schreibe,
stelle ich fest, daß ich viel stärker in die Tasten haue als normal),
daraus resultiert jedoch auch Standfestigkeit und eine gute
körperliche Vitalität und Widerstandskraft. Granit ist kein schnelles
Immunstimulans wie Heliotrop oder Moosachat, doch das Stärken der
körperlichen Kraft führt natürlich auch zu einer stabileren
Gesundheit.

Alles in allem lassen sich die Wirkungen des Granits daher
folgendermaßen zusammenfassen: :wave::wave::wave::wave:

SPIRITUELL regt Granit an, die eigenen Lebensziele zu realisieren. Er
hilft, aus dem eigenen Potential die dazu notwendigen Eigenschaften
und Fähigkeiten zu entwickeln. Da auch unsere Herkunft und Kultur ein
nutzbares Potential für uns darstellen, fördert Granit eine feste
Verwurzelung in der Tradition und Überlieferung, die jedoch nicht
rückwärtsgerichtet ist, sondern die Substanz zur Neugestaltung der
Zukunft bietet. Als magmatisches Gestein unterstützt uns Granit
gerade in Phasen des Neubeginns, insbesondere, wenn es darum geht,
„gute Fundamente“ für etwas Neues zu legen, oder wenn große
Anfangsschwierigkeiten zu überwinden sind. Er fördert das auf
Manifestation ausgerichtete Handeln und bringt die Festigkeit, einen
eingeschlagenen Kurs auch bei Widerständen beizubehalten. Granit
verleiht allen Willensäußerungen Nachdruck und läßt nicht ruhen, ehe
das gewünschte Resultat erzielt ist.

SEELISCH wirkt Granit langsam, aber beständig anregend, aktivierend
und antreibend. Er bringt Spannung, Kraft, Stärke und Ausdauer und
hilft, diese Kraft nicht nur aus sich selbst zu ziehen, sondern durch
das Verarbeiten von Eindrücken und Erlebnissen stets neu zu
regenerieren. Dadurch beugt er Verausgabung und Erschöpfung vor und
vermittelt zugleich jene Festigkeit und Sicherheit, die aus gut
verarbeiteten Erfahrungen entsteht. Obwohl er tatkräftig, lebendig
und dynamisch macht, vermittelt Granit daher das Empfinden, gut
geerdet und verwurzelt zu sein. Gefühlsregungen werden unter seinem
Einfluß deutlicher und intensiver, jedoch meist nicht überwältigend.
Selbst in „stürmischen Phasen“ hilft er, die Kontrolle zu wahren. In
der Nacht regt Granit an, unverarbeitete Eindrücke des Tages im
Traumgeschehen aufzuarbeiten. Da der Schlaf dadurch oft unruhig und
wenig erholsam wird, ist er für die Nachtruhe nicht zu empfehlen.

MENTAL hilft Granit, die eigene Aufmerksamkeit auszurichten und diese
Ausrichtung zu halten. Er macht wach und präsent und verdeutlicht all
die Gedanken, die wir hegen, wodurch deren Auswirkungen und
Konsequenzen bewußt werden. Zudem fördert er unsere
Konfrontationsfähigkeit, so daß wir uns auch mit Unangenehmem
auseinandersetzen können. Granit weckt und belebt unser Interesse
(unabhängig davon, worauf wir es richten), festigt das Gelernte und
motiviert, unseren Neigungen nachzugehen. Er hilft, Ideen Form und
Gestalt zu geben, so daß sich Wege zur Verwirklichung finden und
bringt Standfestigkeit bei Widerständen. Granit regt an, Beschlüssen
konsequente Taten folgen zu lassen und unterstützt darin,
Verantwortung zu übernehmen und die Dinge anzupacken, die notwendig
sind. Zudem hilft er, unbeirrbar durch schwierige und verzwickte
Situationen hindurchzugehen.

KÖRPERLICH regt Granit Herz und Kreislauf an und fördert dadurch die
generelle Durchblutung. Indem er das Blut kräftiger in Fluß bringt,
werden alle Körperregionen besser versorgt. Granit sollte jedoch
nicht zum Einsatz kommen, wenn Gefäßverengungen zu lokalen
Durchblutungsstörungen führen, da er den Gefäß- und Muskeltonus
erhöht! Hier sind andere Heilsteine wie Obsidian oder roter Granat
vorzuziehen. Die Erhöhung des Muskeltonus bringt jedoch Spannkraft
und verbessert das Leistungsvermögen. Granit bringt Energie, stärkt
die Nerven und macht Atemblockaden bewußt. Er regt dazu an, tiefer zu
atmen. Granit fördert die Vitalität des gesamten Organismus, regt
alle Stoffwechselfunktionen an und stärkt dadurch die
Widerstandskraft und Regenerationsfähigkeit, wovon auch das
Immunsystem profitiert.

So weit zu den allgemeinen Eigenschaften des Granits, die sich, wie
hoffentlich deutlich wurde, überwiegend auf die magmatische
Entstehung beziehen. Darüber hinaus können die Eigenschaften der
einzelnen Granitsorten durch unterschiedlichen Mineraliengehalt und
spezielle Farben deutlich variieren. Wobei der oben geschilderte
Rahmen weitgehend gewahrt bleibt. Nachfolgend also noch ein paar
spezielle Variationen der Fichtelgebirgsgranite, die nach ihrer
Textur (Körnung und Aussehen), Farbe und z.T. auch dem Gehalt an
weiteren Mineralien unterschieden werden:
💡
PORPHYRGRANIT bildet das größte Granitmassiv der Region zwischen
Gefrees und Selb. Es ist ein heller Granit mit bis zu 8 cm großen,
deutlich ausgebildeten Feldspatkristallen. Solche Granite bilden sich
eher im oberen Bereich einer Magmakammer, wo die entstehenden
Mineralien durch die angesammelten Gase mehr Raum zum Wachsen haben.
Der Feldspat in diesem Porphyrgranit ist oft gelblich, mitunter auch
rosa, der enthaltene Quarz ist häufig rauchbraun. In seiner Wirkung
ist der Porphyrgranit sanfter als die anderen Fichtelgebirgsgranite,
weniger drängend. Er hilft, relativ entspannt an das eigene Tagwerk
zu gehen, aber gerade durch diese „relaxte“ Haltung sehr gute
Resultate zu erzielen. Körperlich wirkt er eher nervenberuhigend und
hilft bei Verspannungen, obwohl die generellen Granitwirkungen
deutlich wahrnehmbar sind.

DACHGRANIT ist charakteristisch für die Gipfel des Fichtelgebirges.
Er kommt in allen herausragenden Massiven vor, z.B. im Ochsenkopf, im
Südteil des Schneeberges mit Haberstein, von der Platte bis zur Hohen
Matze sowie im Großen Kornberg. Ein Granit mit mittelgroßer Körnung
und unruhiger Textur sowie einzelnen größeren Kristallen.
„Dachgranit“ wird er genannt, da er den oberen Abschluß des Gebirges
bildet; mitunter wird er auch als „Randgranit“ bezeichnet, da er in
Randbereichen der Magmakammer entstand, in der die Umgebungsgesteine
zum Mineralbestand beitrugen. Charakteristisch ist hier, daß neben
Biotit, dem dunklen Glimmer, auch der helle Muskovit auftaucht. Der
Dachgranit wirkt sehr stark anregend. Er belebt und aktiviert und
macht mitunter sehr unruhig, wenn wir in der Umsetzung einer Idee
ausgebremst werden. Dachgranit macht eher wagemutig und frech.
Körperlich wirkt er nervenanregend. Er macht die Sinne hellwach und
befreit die Atmung.

KERNGRANIT bildet den Zentralstock des Fichtelgebirges von
Fichtelberg über den Ochsenkopf bis zum Nußhart. Außerdem findet er
sich am Schneeberg-Ostrand, Kornberg, Waldstein und im Steinwald. Er
ist ein recht ebenmäßiger, mittel- bis grobkörniger Granit, bei dem
sich die Feldspäte durch eine gelbliche bis blaß-olive Farbe
auszeichnen. Die Wirkungen des Kerngranits entsprechen den o.g.
„typischen Granitwirkungen“, ein besonderer Schwerpunkt ließ sich
bislang nicht feststellen.

KÖSSEINE-GRANIT ist dagegen deutlich anders! Er wird auch als „blauer
Randgranit“ bezeichnet, da er in einem Randbereich der Magmakammer
entstand, wo die Stoffzufuhr aus dem Nebengestein zur Entstehung von
Cordierit führte. Diesem ist auch die bei Granit eher seltene
bläuliche Farbe zu verdanken. Wie der Name sagt, ist Kösseine-Granit
an der Kösseine beim Felsenlabyrinth der Luisenburg (Wunsiedel) zu
finden. Auch in der Wirkung ist der Cordierit-Anteil deutlich
wahrnehmbar: Kösseine-Granit stärkt Ausdauer und Durchhaltevermögen,
vor allem die granit-typische Unbeirrbarkeit wird hier noch betont,
innerlich fördert er jedoch Gelassenheit und ruhiges Betrachten. Er
stärkt die Nerven und das Immunsystem und wirkt zugleich kühlend,
fiebersenkend und schmerzlindernd.

SELBER GRANIT, ein feinkörniger Randgranit, tritt als helle,
feinkörnige Gesteins-Linsen mit hohem Muskovit-Gehalt in der Gegend
um Selb auf. Er wirkt vergleichsweise wenig anregend, macht eher
gelassen, relativ neutral in der Wahrnehmung und nüchtern im Denken.
Er wirkt wiederum nervenberuhigend, aber deutlich stoffwechsel- und
verdauungsfördernd, was sich in einer Stärkung des Magen-Darm-Traktes
bemerkbar macht.

ZINNGRANIT ist ein muskovit- und zinnhaltiger Granit, dessen
Feldspat-Gehalt überwiegend aus Orthoklas besteht. Sein Vorkommen
erstreckt sich von Tröstau bis zum Seehaus sowie am Nordhang von
Schneeberg und Rudolfstein. Hier ist das Zinn in der Wirkung deutlich
zu spüren. Zinngranit vermittelt das Empfinden von Größe und Weite.
Er hilft, wenn wir uns klein und schwach fühlen und von
bevorstehenden Aufgaben überwältigt sind. Körperlich wirkt er
regulierend auf die Nerven, d.h. er regt sie an, stärkt sie oder
beruhigt sie, je nachdem, was nötig ist. Auch er stärkt Stoffwechsel
und Verdauung.

SCHRIFTGRANIT ist ein Granitpegmatit, der nur aus Feldspat und Quarz
besteht, dem also der Glimmer fehlt. In der opaken geblichen
Feldspat-Matrix bilden die rauchbraunen Quarzkristalle oft symbol-
oder runenähnliche Formen, eine sog. „graphische Quarz-Feldspat-
Verwachsung“. Interessanterweise ist der Schriftgranit von
Püllersreuth (Oberpfalz) von dem im Handel verbreiteten Schriftgranit
aus Madagaskar fast nicht zu unterscheiden. Schriftgranit wird
gegenüber dem „üblichen Granit“ als „offener“ erlebt. Obwohl auch er
aktivierend und belebend wirkt, liegt der Schwerpunkt mehr auf der
Wahrnehmung der Umwelt, weniger auf dem eigenen Willensausdruck. Die
durchaus vorhandene Tatkräftigkeit richtet sich eher darauf, was von
anderen gewünscht und gebraucht wird, so daß der eigene Lebensbeitrag
auch tatsächlich förderlich ist. Dann hilft Schriftgranit, der
eigenen Orientierung konsequent zu folgen. Körperlich stärkt
Schriftgranit daher die Sinne sowie die Verdauung und Ausscheidung.

GRANIT MIT EPIDOT entsteht, wenn der ursprüngliche Feldspat zumindest
teilweise in Epidot umgewandelt wurde. In dem aus der Gegend um
Marktleuthen stammenden Epidot-Granit ist dieser Übergang erkennbar:
Teils liegt noch der blaß rosafarbene Feldspat vor, teils bereits
grüner Epidot, dazu rauchbrauner Quarz. In der Wirkung dominiert der
Epidot: Die granittypische Spannung ist kaum noch wahrnehmbar,
stattdessen eine sehr erholsame, regenerative Qualität, wie sie für
Epidot charakteristisch ist. Körperlich wirkt der Epidot-Granit
deutlich entgiftend und leberanregend – nur für Gallenbeschwerden
sollte man/frau ihn im Gegensatz zum reinen Epidot oder dem
Epidotgestein „Unakit“ nicht verwenden, dafür ist offensichtlich doch
noch zu viel „Granitspannung“ da.

REDWITZIT ist im engeren Sinne kein Granit, sondern ein Syenit, da er
eine andere Mineralienzusammensetzung hat. Da er kieselsäureärmer
ist, nimmt der Quarzgehalt ab und es finden sich schon Anteile von
schwarzer Hornblende. Doch auch Syenit zählt aufgrund derselben
Entstehungsweise zu den „granitischen Gesteinen“, daher sei auch der
Redwitzit abschließend noch erwähnt. Er findet sich im östlichen
Fichtelgebirge im Dreieck Marktredwitz – Arzberg – Thiersheim. Die
Hornblende-Anteile (vgl. Amphibolit im Newsletter Nr. 42 oder
Metagabbro im Newsletter Nr. 45) bringen Besonnenheit in die Tatkraft
des granitischen Gesteins hinein, so daß Redwitzit anregt, Vorhaben
genauer zu durchdenken, ehe man/frau sie in Angriff nimmt. Obwohl er
ebenfalls Kraft und Stärke vermittelt, wirkt er eher beruhigend. Er
lindert Streß und Nervosität, insbesondere wenn beides aus dem Gefühl
entsteht, etwas leisten zu müssen, von dem man/frau sich eigentlich
überfordert fühlt. Körperliche Wirkungen sind außer einer gewissen
Nervenberuhigung noch unbekannt.

ANMERKUNG ZUR GEOLOGIE UND GEOGRAPHIE: Die o.g. Granite zählen zu
einer zusammenhängenden „geologischen Einheit“, weshalb ich sie
großzügig „Fichtelgebirgsgranite“ genannt habe. Diese geologische
Einheit geht jedoch über die „geographische Region“ des zu Franken
zählenden Fichtelgebirges hinaus und erstreckt sich sowohl nach
Böhmen (Tschechien), als auch über den Steinwald in die Oberpfalz
hinein. Daher finden sich auch Fundort-Angaben, die geographisch
nicht ins Fichtelgebirge, sondern zur Oberpfalz zählen.

WEITERE ANMERKUNG ZUR VERWENDUNG DES GRANITS: Granit wird in der
Hauptsache noch immer im Straßenbau (Pflastersteine, Bordsteine,
Schotter für Bahntrassen), als Baumaterial (Fassadenverkleidungen,
Fliesen) und im Innenausbau (Bodenbeläge, Treppen, Fensterbänke,
Arbeitsplatten) verwendet. Steinmetzen dient Granit als Rohstein für
Skulpturen, aber auch für Blumenrabatten, Brunnen und Vogeltränken.

Den tiefsten Einblick in die Vielseitigkeit des Granits als
Naturwerkstoff bietet das Deutsche Naturstein-Archiv am Steinzentrum
in Wunsiedel (Fichtelgebirge). Mit 6000 Steinmustern ist es das
größte Archiv dieser Art weltweit! Für Liebhaber der Gesteine ist der
Besuch SEHR zu empfehlen: http://efbz.de/wp/archiv

Ebenfalls in Wunsiedel findet vom 30. April bis 9. Oktober 2011 im
Fichtelgebirgsmuseum die Ausstellung „Granit – Grenzenlos“ statt.
Eine Huldigung an die ganze „Welt des Granits“, vom Bergmassiv und
Felsenturm bis zum Kulturgut, das aus Kunst und Gewerbe nicht mehr
wegzudenken ist. Ebenfalls SEHR zu empfehlen:
http://www.geopark-bayern.de/Public/Veranstaltungen/2011/Wun_Granit.htm

Außerdem gibt es Granit inzwischen auch als Schmuckstein – wiederum
aus dem Fichtelgebirge: Der Sammler Thomas Müller aus Marktleuthen
und der Edelsteinschleifer Peter Kellermeier aus Selb produzieren und
vertreiben schöne Fichtelgebirgsgranite inzwischen als Trommelsteine,
Anhänger, Ketten und Schmuck. Und siehe da: Granit kann sich wirklich
sehen lassen! Mehr dazu: http://www.kellermeier-edelsteine.de :yes:

Und zu guter Letzt: Einen wunderschönen Einblick in den Reichtum der
Gesteine und Mineralien des Fichtelgebirges bietet die jährlich
stattfindende „Mineralienbörse Fichtelgebirge“ in Marktleuthen.
Leider in diesem Jahr schon vorüber (März), InteressentInnen können
jedoch bei der IG Mineralienbörse Fichtelgebirge c/o Thomas Müller,
Forststraße 6, 95168 Marktleuthen, Tel.: 09285-7155 Infomaterial für
die nächsten Börsen anfordern. Oder in der Sammler-Info des Bode
Verlags nachschauen: http://www.sammler-info.de

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