Hand und Fuß

Selbsterkenntnis mit Hand und Fuß

Dr. med. Ruediger Dahlke im Interview zu seinem Buch „Die Spuren der Seele – Was Hand und Fuß über uns verraten“.

Herr Dr. Dahlke, Sie und Ihre Partnerin Rita Fasel propagieren in diesem Buch die Selbsterkenntnis mit Hand und Fuß. Ist das wirklich möglich?

Dr. Dahlke: Auch für mich selbst war es erstaunlich, was meine Partnerin Rita alles aus den Händen und insbesondere den Füßen herauslesen konnte. So stieg meine Faszination immer mehr und in den vergangenen drei Jahren ist daraus das Buch „Die Spuren der Seele – was Hand und Fuß über uns verraten“ entstanden. Allmählich hab ich mich daran gewöhnt, dass meine Hände so deutlich zeigen, wie ich das Leben anpacke und meine Füße, woher ich stamme und was meine Wurzeln sind. Schon in „Körper als Spiegel der Seele“ bin ich diesen Spuren nachgegangen und die Hände und die Füße haben hier nochmals ein neues Tor geöffnet.

Sie schreiben, dass uns Hände und Füße auf die Spur der Seele führen. Da lassen sich gar Charaktereigenschaften des Menschen erkennen…

Dr. Dahlke: Tatsächlich sind Hände und Füße der perfekte Spiegel unserer Seele und offenbaren uns zum Beispiel nicht nur unsere persönliche Art und Weise, ans Leben herauszugehen, sondern auch, wo wir uns in ihm wohl fühlen. Der Zehenbogen der Füße etwa zeigt auf beeindruckende Weise, ob jemand besser in der zweiten oder ersten Reihe des Lebens untergebracht ist. Die Zuordnung der Zehen zu speziellen Themen wie Angst und Freunde, Kreativität und Aggression verrät einiges über unseren Charakter, wie natürlich auch die Urprinzipien-Zuordnung der Finger. Wer einen verdrehten Beziehungsfinger sein eigen nennt, wird das spontan zuordnen können. So gibt es eine beeindruckende Fülle von leicht umsetzbaren Zeichen an Fingern und Händen.

Interessant ist, dass die Urprinzipien und die vier Elemente sogar an Hand und Fuß dargestellt werden. Was kann man daraus lernen?

Dr. Dahlke: Die Urprinzipien erschließen uns natürlich die ganze mit den Lebensprinzipien zusammenhängende Welt. Es wären keine Urprinzipien, wenn sie nicht alle wesentlichen Themen unseres Lebens umfassten. Nirgendwo finden wir sie aber so nah und so deutlich wie in den Händen. Die vier Elemente, die sich an Händen und Füßen zeigen, könnten uns zum Beispiel anleiten, eine passende Berufswahl zu treffen und verraten – aus meiner Sicht – ungleich mehr als etwas die Noten der Schulzeugnisse. Ich würde heute viel lieber einen Blick in die Hände als auf ein Abschlusszeugnis werfen. Selbst für die Partnerschaft lässt sich aus der Elemente-Zuordnung der Hände so viel Wesentliches schließen. Eine praktische Erdhand harmoniert nicht zwingend gut mit der philosophischen Lufthand. Sind sich aber beide dieser konträren Anlage bewusst, können sie daraus enorm viel machen. Wir haben im Buch alle Hand-Typen mit allen anderen verglichen und wissen aus vielen Rückmeldungen, wie wertvoll das für viele schon war.

Wir erfahren: Die Finger sind die Antennen zur Welt und die Zehen die unteren Fühler. Wie können wir nun im Alltag damit umgehen?

Dr. Dahlke: Wir können an der Ausformung unserer Finger- und Zehenspitzen, die meist gar keine sind, sondern vielmehr runde oder eckige Formen aufweisen, erkennen, wie wir uns in Bezug auf das jeweilige Fingerthema der Welt nähern. Wenn wir also am kleinen Merkur- oder Gesellschaftsfinger eine runde wie abgeschmirgelte Kuppe aufweisen, spricht das für eine diplomatische und angepasst-zurückhaltende Annäherung an die Gesellschaft. Hab ich dagegen am mittleren linken Kreativitätszeh eine eckige Zehenform, heißt das, ich nähere mich mit Ecken und Kanten und offensiv aggressiv meiner kreativen Ausdrucksfähigkeit und dem ganzen Thema. Das gilt nun natürlich für alle Prinzipien und Themen und Finger- und Zehenenden und damit einer unermesslich großen Fülle von Möglichkeiten.

Selbst auf die Partnerschaft hat das Auswirkungen???

Dr. Dahlke: Natürlich ist es auch für eine Partnerschaft von entscheidender Bedeutung, wie wir an die Welt herangehen und auf sie zugreifen oder wie unsere Wurzeln geartet sind. Ganz praktisch ist es auch wichtig, welches Element mein Leben bestimmt und auf welches es beim Partner stößt. Das Verständnis dieser Zusammenhänge hat durch das Buch „Die Spuren der Seele“ schon vielen weitergeholfen, denn es ist in seiner kurzen Lebenszeit schon zum Bestseller geworden und hat so viele Menschen und natürlich auch Partner erreicht. Im Zusammenhang mit den Schicksalsgesetzen kann allein die Kenntnis der Elemente einiges verbessern im Sinne von gegenseitigem Verständnis. Aber auch das beidseitige Verständnis der in den Fingern- und Zehen ausgedrückten Lebensthemen und der Art, damit umzugehen, kann partnerschaftlich viel Öl aus dem Feuer nehmen und stattdessen Verständnis für die andere Anlage wecken.

Kann man also anhand von Hand- und Fußanalyse die Seelenaufgaben erkennen und blockierende Muster auflösen?

Dr. Dahlke: Das für mich überhaupt erstaunlichste an der Hand- und Fuß-Deutung ist die Tatsache, dass wir aus den vier Mustern auf unseren Fingerbeeren und ihrer über unsere 10 Finger verteilten Anzahl auf unsere Seelenaufgabe schließen können. Wer etwa vier oder mehr Mandalas auf seinen Fingerbeeren findet, hat das große Thema „Dienen“, wer dagegen 8 oder mehr Schlaufen sein eigen nennt, ist mit dem Thema „Liebe“ konfrontiert. Diese Muster bringen wir schon mit ins Leben und sie finden sich schon im Mutterleib. Sie sind wie alles in dieser Schöpfung polar zu deuten. So können wir dem Leben dienen oder uns im Sinne von einem Helfersyndrom dienend verzetteln. Wir können unser Herz der Liebe öffnen und immer mehr zur Liebe werden oder das Herz beleidigt verschließen und uns schmollend in uns selbst verkriechen.

Zum Buch

Haben wir unser Schicksal wirklich in der eigenen Hand? Ja, sagt Ganzheitsmediziner Rüdiger Dahlke und zeigt in seinem Buch „Die Spuren der Seele“, welche Aufschlüsse Hände und auch Füße über Wesen, Potenzial und Bestimmung eines Menschen geben können. In dem Buch erklären die Autoren die Zusammenhänge von Hand- und Fußformen gemäß den Urprinzipien und der Elemente. Die Urprinzipien weisen jedem Finger und Zeh ein Thema zu, etwa Lebensfreude (Zeigefinger) oder Kummer (linker großer Zeh). Die Elemente weisen auf grundlegende Charaktereigenschaften hin. Das Buch trägt eine Fülle von überliefertem und altem Wissen zusammen und stellt spannende Zusammenhänge zum Leben ihrer Besitzer her.

Portrait Dr. med. Ruediger Dahlke

Dr. med. Ruediger Dahlke, geb. 1951, Medizinstudium in München, Weiterbildung in Naturheilweisen und Psychotherapie. 27 Jahre als Psychotherapeut in München und Johanniskirchen tätig, 2009 feierte das von ihm mitbegründete Heil-Kunde-Zentrum Johanniskirchen 20-jähriges Jubiläum. Heute als Fastenarzt, Seminarleiter und Vortragender international tätig. 2012 nimmt das von ihm mit gegründete Seminarzentrum TamanGa in Gamlitz in der Südsteiermark seine Arbeit auf.

Seine Bücher zu Psychosomatik unter Einbezug spiritueller Themen wie „Krankheit als Symbol“, „Depression – Wege aus der dunklen Nacht der Seele“ oder „Krankheit als Sprache der Seele“ sind Bestseller und liegen in 25 Sprachen vor. Die Trilogie der Bücher „Die Schicksalsgesetze – Spielregeln fürs Leben“, „Das Schattenprinzip“ und „Lebensprinzipien“ stellen zusammen mit den zugehörigen CDs die Grundlage des ganzheitlich-spirituellen Weltbildes dar.

Weitere Informationen unter http://www.dahlke.at und http://www.mymedworld.cc.

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